Im Senegal wird ein neues Projekt ins Leben gerufen. Jahrzehntelange nicht nachhaltige Landwirtschaft hatte zu ausgelaugten Böden und einem Rückgang der Artenvielfalt geführt. Dadurch waren die Lebensgrundlagen der Menschen gefährdet. Durch Agroforstwirtschaft kann das Projekt degradierte Flächen wiederherstellen.
In Zusammenarbeit mit Mother Tree sollen rund um die Wälder von Ndankou und Patte gemeinsam mit 6.000 Bauernfamilien 30.000 Hektar degradiertes Land renaturiert werden. Agroforstwirtschaft ist ein nachhaltiges Landbewirtschaftungssystem, bei dem Bäume mit Ackerbau und Viehzucht kombiniert werden, um die Produktivität, die Artenvielfalt und die Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Klimawandel zu steigern. Zu den gepflanzten Baumarten gehören: Mammut-Affenbrotbaum, Mahagoni, Tamarinde, Honigbaum und Seidenbaum. Diese Arten wurden aufgrund ihres ökologischen und wirtschaftlichen Wertes für die lokalen Gemeinden ausgewählt.
Es gibt mehrere Auswirkungen:
- Bodenregeneration: Bäume verbessern den Nährstoffkreislauf, die Wasserspeicherung und den Erosionsschutz.
- Ernährungssicherheit: Obstbäume tragen zur Diversifizierung des Anbaus bei und sichern die Ernährung der Haushalte.
- Wirtschaftliche Chance: Pro 10.000 gepflanzte Bäume entstehen 20 Arbeitstage, was die lokale Beschäftigung fördert.
- Wiederherstellung der Artenvielfalt: Schafft Lebensraum für Arten wie den Weißkopfgeier, das afrikanische Schmalmaulkrokodil und den afrikanischen Fadenschwanz.
- Gemeinschaftliche Widerstandsfähigkeit: 6.000 Bauernfamilien wenden klimafreundliche Anbaumethoden an, die das Einzugsgebiet des Gambia-Flusses schützen und die Lebensgrundlagen im ländlichen Raum stärken.
Die Überprüfung erfolgt durch Veritree, wodurch Transparenz durch georäumliche Nachverfolgung und datengestützte Berichterstattung gewährleistet wird.