Ziel dieses Projekts ist es, geschädigte Graslandschaften in Indonesien, insbesondere auf den Inseln Sumba und in West-Papua, wiederherzustellen, indem sie in tropische Wälder umgewandelt werden. Invasive Gräser haben diese Gebiete überwuchert, wodurch Bäume nicht mehr auf natürliche Weise wachsen können und die Brandgefahr während der Trockenzeit steigt. Das Projekt begegnet diesem Problem durch das Pflanzen von Bäumen, die dazu beitragen, das Wachstum der Gräser einzudämmen und die Regeneration der Wälder zu ermöglichen.
Ein wichtiger Aspekt des Projekts ist die Ausrichtung auf lokale Gemeinschaften. „Trees for All“ arbeitet mit lokalen Organisationen und indigenen Gemeinschaften zusammen, die bei der Entscheidung mitwirken, welche Baumarten gepflanzt und wie das Land bewirtschaftet werden soll.
Neben diesen sozialen und wirtschaftlichen Vorteilen trägt das Projekt zum Erhalt der Artenvielfalt bei, indem es Lebensräume für Wildtiere, darunter auch gefährdete Vogelarten, wiederherstellt. Die sich entwickelnden Wälder können zudem Kohlendioxid binden, die Bodenqualität verbessern und die Brandgefahr verringern.
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